M. G. Burgheim

Future Pop

Roman
Cover: Future Pop
Eichborn Verlag, Berlin 1999
ISBN 9783821806792
gebunden, 208 Seiten, 17,38 EUR

Klappentext

Viel hat sich nicht verändert in Berlin. Wären da nicht diese Jugendlichen mit ihrer merkwürdigen neuen Mode, die sich so optimistisch und arbeitsam geben, dass sie von Politik und Wirtschaft umgarnt werden. Überall tauchen sie auf. Im Fernsehen und in den Clubs. In den Schulen und den Betrieben. In der Stadt und auf dem Land, in Ost und West. Arietta, die in Berlin lebt und in Brandenburg an einem Gymnasium unterrichtet, ist zuerst ganz begeistert. Über die Musik gelingt es den PIONIEREN, Jugendliche zu aktivieren und ihnen ein Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln. Doch dann nimmt der Gruppenzwang zu, und nationalistische Sprüche werden laut. Arietta kommt die ganze Sache verdächtig vor. Wer sind die Macher im Hintergrund? Was sind ihre Ziele? Oder ist alles so harmlos wie das Popduo an der Spitze?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 03.06.2000

Jungautor Burheim lässt offensichtlich kein (Pop-)Phänomen der Gegenwart aus: "Auto-Verfolgungsjagden, Spurensuchen im Internet, detektivische Wühlarbeit und Schlachten zwischen Autonomen und Skins" werden bunt zusammengemixt. Zu bunt allerdings, findet Rezensent Ulrich Rüdenauer, der insbesondere eklatante sprachliche Defizite des Romans bemängelt. Der Autor habe keinen Weg gefunden, seine Geschichte um eine rechtsextreme Rockgruppe adäquat umzusetzen und lande zuletzt in genau jener Eindimensionalität, die er anprangern wolle.
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