Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Paul Ree
Paul Ree: Gesammelte Werke 1875-1885
Klappentext
Herausgegeben und mit einer Einleitung von Hubert Treiber. Paul Ree (1849-1901), ein interdisziplinärer Grenzgänger und Verehrer der französischen Moralisten, aber auch Schopenhauers und Darwins, war zeitweilig einer der engsten Freunde von Lou Andreas-Salome und Friedrich Nietzsche. Mit seinen Publikationen verfolgte Ree das Ziel, die Moralphilosophie in eine Moralwissenschaft zu überführen.
Die Edition präsentiert seine Bücher "Psychologische Beobachtungen" (1875), "Der Ursprung der moralischen Empfindungen" (1877), "Die Entstehung des Gewissens" (1885) und "Die Illusion der Willensfreiheit" (1885). Neben einer biografischen und werkgeschichtlichen Skizze, die u.a. bislang unbekannte Dokumente (wie das amtliche Protokoll zu Rees Todessturz) zugänglich macht, erschließt Treiber zahlreiche Quellen zu Rees Texten. Zusätzlich sind verfügbare zeitgenössische Reaktionen auf die Publikationen abgedruckt.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 15.01.2005
Als "außerordentlich verdienstvoll" würdigt Rezensent Ludger Lütkehaus diese Edition der gesammelten Werke des Arztes und Philosophen Paul Ree (1849-1901), die der Ree-Spezialist Hubert Treiber herausgegeben hat. Die Ausgabe, die vier Werke Rees präsentiert, ermöglicht es nach Einschätzung des Rezensenten, dem Einfluss Rees auf Nietzsche genauer nachzugehen. Dass Rees Dissertationsschrift und sein nachgelassenes Werk fehlen, findet Lütkehaus etwas bedauerlich. Umso mehr freut er sich über Treibers Kommentar zu Rees Werken, den er "überaus gelehrt und informativ, manchmal exzessiv" nennt. Er hebt hervor, dass Treibner dabei Mazzino Montinaris in der Nietzsche-Forschung so wirkungsvolles Rekonstruktionsprinzip der "idealen Bibliothek" folgt, mit dem er Rees ständiges Operieren mit zahllosen nicht oder ungenau nachgewiesenen Zitaten bis ins Einzelne nachvollziehbar macht. Ein Lob zollt Lütkehaus schließlich Treibners detaillierter biografischer Einleitung, die sich auch mit den ungeklärten Umständen von Rees Tod befasst.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








