Aus dem Amerikanischen, herausgegeben und eingeleitet von Stefan Dornuf.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.07.2004
In diesem Buch mit Aufsätzen sowie Harvard-Vorlesungen von 1992 verbindet Gore Vidal sein "enormes Wissen" über den Film mit der seiner eigenen Biografie eng verbundenen Entwicklung der Fluggeschichte, meint Florian Vetsch. Vidal erzählt in "lebendigen Schilderungen" von den "frühen Helden" der Luftfahrt wie Charles Lindbergh, Amelie Earhart oder auch seinem eigenen Vater Gene Vidal, der mehrere Fluglinien mitgegründet hat, so der Rezensent angetan. Besonders lesenswert findet Vetsch dabei die Aufdeckung des "Komplotts" Franklin D. Roosevelts gegen Lindbergh sowie die erhellende Erörterung des Verschwindens Earharts bei einem Flug über den Pazifik. In seinen Harvard-Vorlesungen befasst sich Vidal mit der filmischen Beschäftigung Hollywoods mit dem Fliegen und kommt zu dem Schluss, dass die USA in den 30er und 40er Jahren mit "ausgewählten Filmen" versucht haben, den Zuschauern ihre Außenpolitik zu verkaufen, fasst der Rezensent weiter zusammen. Für ihn ist der Band nicht zuletzt wegen der vielen Fotos und Filmstandbilder zu einem "schönen" Buch geworden.
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