Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Luise Schottroff, Dorothee Sölle

Jesus von Nazareth

Cover: Jesus von Nazareth

dtv, München 2000
ISBN-10 342331026X
ISBN-13 9783423310260
Taschenbuch, 159 Seiten, 8,44 EUR

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Klappentext

Jesus von Nazaret, Prophet, Prediger, Wundertäter, Gottessohn, am Kreuz gestorben, ist nicht nur für die Gläubigen, für die er durch seinen Sühnetod zum Erlöser wurde, von zentraler Bedeutung. Keine andere Lebensgeschichte hat das Herz und die Phantasie der Menschen durch die Jahrtausende so bewegt wie die des Nazareners.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.05.2000

Klaus Berger weist zunächst darauf hin, dass es sich hier um das "349. Jesusbuch in deutscher Sprache innerhalb der letzten zehn Jahre" handelt, wodurch er offensichtlich überzogene Erwartungen an neue Erkenntnisse etwas dämpfen möchte. Und obwohl er spürbares Interesse dafür aufbringt, wie wohl die "`Power`-Frauen des Linksprotestanismus" mit diesem Thema umgehen, überwiegt am Ende die Enttäuschung. Zwar hebt er anerkennend hervor, dass das Buch "judenfreundlich" ist, was er recht ungewöhnlich findet, er beklagt allerdings, dass die Autorinnen in vielerlei Hinsicht "offenbar absichtlich" unklar bleiben, in ihren Argumentationsstrategien oft inkonsequent vorgehen und Zusammenhänge herstellen, die an Plausibilität zu wünschen übrig lassen. Als Beispiel dafür nennt er die Grätsche von der "jüdischen Opfervorstellung" zum "gottesdienstlichen Sündenbekenntnis". Darüber hinaus diagnostiziert Berger bisweilen einen Hang zu dick aufgetragenen feministischen bzw. sozialromantischen Interpretationen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren