Werner Paravicini (Hg.)

Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

Ein dynastisch-topografisches Handbuch. Teilband 1: Dynastien und Höfe. Teilband 2: Residenzen
Cover: Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich
Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2003
ISBN 9783799545150
Gebunden, 1636 Seiten, 160,00 EUR

Klappentext

Bearbeitet von Jan Hirschbiegel und Jörg Wettlaufer. Das dynastisch-topographische Handbuch ist das erste von drei Handbüchern: Ein Band "Bilder und Begriffe" und ein Quellenband werden folgen. Es stellt mit Hilfe von 200 Autoren aus dem In- und Ausland erstmals in fast 600 Einzelartikeln die Höfe und Residenzen des spätmittelalterlichen Reiches vor und nimmt dabei die verfassungsgeschichtliche Realität des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation um 1500 und der Wormser Reichsmatrikel von 1521 zur Grundlage. Der behandelte Zeitraum erstreckt sich vom Beginn des 13. Jahrhunderts bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges. Ausgehend von den während dieser Zeit herrschenden Dynastien werden alle geistlichen und weltlichen Reichsfürsten(tümer) mit ihren Höfen und Residenzen erfasst, wobei das vorrangige Ziel die Wiedergabe des aktuellen Forschungsstandes ist. Zum ersten Mal werden Familien und Orte in einem umfassenden Nachschlagewerk in dieser Weise miteinander verbunden.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.01.2004

Was sich an ein Fachpublikum richtet, soll auch so besprochen werden, scheint sich Heinz Thomas gedacht zu haben und führt mit bemerkenswerter Kleinteiligkeit Gliederungen und Untergliederungen nebst sonstiger methodischer Prinzipien des vorliegenden zweibändigen Mammutwerkes aus, bevor er endlich den Anker wirft: "So entsteht ein weitgefächertes und alles in allem eindrucksvoll gestaltetes Panorama des höfischen und politischen Lebens auf der königlichen und fürstlichen Ebene im Alten Reich." Heinz zeigt sich also durchaus zufrieden mit der "präzisen (...) Objektivität" und der Sorgfalt in den Beiträgen der "36 Mitarbeiterinnen und 164 Mitarbeiter", hätte sich aber "bei der Kontrolle durch die Zentralredaktion" manchmal mehr Strenge gewünscht. "Zum Beispiel", schreibt er, "hätten die Wappen der Dynastien bei der Gliederung unter dem ersten Punkt nach Namen und Herkunft registriert werden sollen ..."

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