Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Wolfgang Schneider

Die Enzyklopädie der Faulheit

Ein Anleitungsbuch

Cover: Die Enzyklopädie der Faulheit

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2003
ISBN-10 3821807202
ISBN-13 9783821807201
Gebunden, 190 Seiten, 24,90 EUR

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Klappentext

Sie waren große Faulpelze: Charlie Chaplin, Albert Einstein, George Gershwin. In der Schule haben sie versagt, und doch kennt jeder ihre Namen. Vielleicht war ja gerade ihre Faulheit die Basis ihres Weltruhms. Bemerkte doch schon Salomon: "Wer seine Tätigkeit einschränkt, erlangt Weisheit." Und Dostojewski ebenso treffend: "Einsamkeit und Faulheit liebkosen die Phantasie." Und so ist es nicht verwunderlich, dass Dichter und Denker seit der Antike zu einem Lobgesang auf die Faulheit anhoben.Die Enzyklopädie der Faulheit umfasst jedoch nicht nur die zentralen literarischen und philosophischen Texte zum Thema - Wolfgang Schneider hat eine inspirierende Sammlung von Sprichwörtern, Fakten und Kuriositäten rund um die Faulheit zusammengestellt.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 16.12.2003

Es gibt "kein Recht auf Faulheit", zitiert Kolja Mensing in seiner kurzen Rezension der "Enzyklopädie der Faulheit" Bundeskanzler Gerhard Schröder, wobei er ihn damit nur am Ende einer langen Geschichte der Diskriminierung der Untätigkeit sieht. Der kürzlich verstorbene Wolfgang Schneider zeige, dass man auch anderer Meinung sein kann, fasst der Rezensent den Tenor des Buches zusammen; die "Enzyklopädie" versammele neben Klassikern wie "Aus dem Leben eines Taugenichts" von Joseph von Eichendorff und Saint-Expurys "Der kleine Prinz" auch viel Wissenswertes über "Faulheit im Tierreich".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren