Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Italienischen von Anja Nattefort. Eine junge, attraktive Frau wird plötzlich von ihrem Mann verlassen. Allein mit den beiden Kindern und dem Hund fällt sie in einen dunklen Abgrund, dessen Existenz sie früher nicht einmal erahnt hätte. Der schwindelerregende Fall Olgas, ihr Scheitern an den ganz alltäglichen Dingen und ihr Zweifel an ihrer weiblichen Identität lassen den Leser nicht mehr los. Mit einer kraftvollen, sensiblen Sprache führt die Autorin den Leser bis zum dunkelsten, schmerzvollsten Grund weiblicher Erfahrung.
Rezension Perlentaucher
Es gibt Erlebnisse, die einen Menschen zerstören. Das Verlassenwerden gehört dazu. Wöchentlich lesen wir in den kleinen vermischten Nachrichten von Männern, die die Frauen, von denen sie verlassen wurden, auf oft bestialische Weise umbringen. Immer wieder werden auch die Kinder mit niedergemetzelt. So gut wie nie lesen wir von den zahlreichen Frauen, die in der Klappsmühle landen, nachdem sie verlassen wurden. In ihrem Roman "Tage des Verlassenwerdens" ("Il giorno dell'abbandono") schildert die italienische Autorin Elena Ferrante wie die Icherzählerin, nachdem ihr Mann sie verlassen hat, bei klarstem Verstand in den Wahn rutscht. Einhundert Seiten des 250 Seiten langen Buches nimmt die Schilderung eines einzigen Tages ein. Es ist der Tag, an dem die Erzählerin den Höhepunkt ihres Wahns erreicht, der Tag, an dem sie, die nie aufhört sich zu beobachten, erfährt, wie sie beinahe in die Schizophrenie abgestürzt wäre. Wer "Die gelbe Tapete" von Charlotte Perkins-Gilman gelesen hat, der hat eine Ahnung von der emotionalen Durchschlagskraft der Erzählung von Elena Ferrante...
Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








