Alexandra David-Neel (1868-1969) war eine der größten Frauenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. In ihren Büchern entwarf die große Reisende ihr eigenes geschöntes Selbstbild. Wie sie wirklich war, schildert nun Marie-Madeleine Peyronnet, ihre engste Vertraute, mit einer Fülle privater Details und humorvoller Episoden. Es werden die großen Abenteuer und auch die kleinen menschlichen lebendig und die ganz besondere Atmosphäre von Samten Dzong, dem Haus Alexandra David-Neels in Südfrankreich. Die deutsche Ausgabe wurde von der Autorin durch ein Kapitel ergänzt, in dem sie die abenteuerliche Reise der sterblichen Überreste Alexandra David-Neels schildert.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.11.2003
Ein "schönes, lebensvolles Buch" hat L.L. gelesen, verfasst von der Haushälterin der Tibet-Forscherin Alexandra David-Neel. Zumindest hatte die bereits 91-jährige Dame das 29-jährige Küken als solche eingestellt, doch in den noch folgenden zehn Lebensjahren der durchaus diktatorischen Alten wurde Marie-Madeleine Peyronnet zur wissenschaftlichen Mitarbeiterin und Vertrauten. "Symmetrische Charaktere" waren die beiden Frauen. So ging es oft hoch her, und siehe da: "Das lächerlich junge Mädchen war der Grand Old Lady gewachsen. (...) Mit der Artikuliertheit der Beziehungen wuchs ihre Tiefe." Das einzige, was L.L. nicht versteht, ist die "monarchistische Devotion" im deutschen Buchtitel.
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