Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Barbara Foster

Alexandra David-Neel

Die Frau, die das verbotene Tibet entdeckte. Die Biografie

Cover: Alexandra David-Neel

Herder Verlag, Feiburg 1999
ISBN-10 345126871X
ISBN-13 9783451268717
Gebunden, 407 Seiten, 22,50 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanische von Hans Link. Alexandra David-Neel (1868-1969) war eine französische Tibetforscherin. Sie reiste 1898 und 1911-25 in Süd- und Innerasien, forschte und schrieb besonders über den tibetanischen Buddhismus u.a. "Mystiques et Magiciens du Tibet" und "Heilige und Hexer" (1929 dt.).

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.06.2000

Milos Vec hat viel von und über Alexandra David-Néel gelesen und ist deshalb von dieser Publikation und ihrem "Hang zum Kitsch" genervt. Hauptärgernis: einem "Überschuss an Formulierungswillen" stehen "Lücken in der Chronologie" gegenüber. Zunächst äußert er noch Verständnis für die Schwächen des Buches. An der Komplexität von Frau und Thema seien schon ganz andere gescheitert. Aber dass sich die Autoren über Verfasser vorheriger Biografien besserwisserisch hermachten, und es dann selber gar nicht besser machten, ärgert den Rezensenten sehr. Auch die anbiedernde Vereinnahmung von "Alexandra" durch die Autoren findet Vec unangebracht. Weiterer Schwachpunkt: in der Bibliographie fehlen frühe journalistische Arbeiten. Außerdem sei ständig von Fotos die Rede, die dann gar nicht abgedruckt sind.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren