Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Seit seinem Studium malt der Autor Feridun Zeimoglu - nun schreibt er zum ersten Mal darüber. Aber natürlich nicht auf normale Weise, sondern in Form einer urkomischen, äußerst provokanten Kriminalkmödie.
Rezension Perlentaucher
Einen klassischen Krimi mit Verbrechen und Aufklärung, vielleicht auch mit Rätselcharakter für den detektivischen Leser, schreibt Zaimoglu nicht. Erster Krimi-Handlungsfaden: Seyfeddin verhaftet den Dealer Remzi, dafür hassen ihn die jungen Türken als Volksverräter. Zweiter: Jugendliche haben einen Obdachlosen verbrannt - dieser Fall wird geklärt, ohne dass Seyfeddin etwas dafür tun muss. Dritter: In einem See bei Lütjenburg wird eine tote Frau gefunden, um die fünfundzwanzig und "im Ostblock aufgewachsen". Sie ist in eine mit wasserunlöslichen Farben künstlerisch bemalte Leinwand eingewickelt. Das wäre das Rätsel, aber bevor die Polizisten einen Schritt vorangekommen sind, hört das Buch auf...
Lesen Sie mehr von Michael Schweizer in 'Mord und Ratschlag'
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.11.2003
Sebastian Domsch lässt keinen Zweifel daran, dass ihn dieser neue Krimi von Feridun Zaimoglu schrecklich enttäuscht hat. Er komme im Gewande eines potentiellen "Tatorts" daher, meint der Rezensent, dem die "beschreibenden Sätze schmucklos wie Regieanweisungen" vorgekommen sind. Daher passe es nicht ganz in das Konzept, dass Zaimoglu dennoch eine Reihe von Szenen in die Handlung eingebaut hat, die "eigentlich zu authentisch und kraftvoll für die öffentlich-rechtliche Fernsehunterhaltung" seien. Noch dazu habe der Autor Disziplin vermissen lassen und "Passagen" eingefügt, die zu weit vom Plot fortführten. Vielleicht, meint Domsch, wäre mit einer "gründlichen Überarbeitung" dieser Text noch zu retten gewesen, doch habe sich Zaimoglu statt dessen lieber eines "erzählerischen Taschenspielertricks" bedient, "den jeder ernsthafte Krimiliebhaber als Frechheit empfinden muss".
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








