Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 26.07.2003
Gerhard Henschel nutzt seine Besprechung des jüngsten Comic-Band der Familie Crumb "Schmutzige Wäsche", um ein wenig aus der Lebensgeschichte von Robert Crumb zu erzählen. Dabei will er vor allem die Parallele zwischen Crumb und seinen männlichen Protagonisten in den verschiedenen Comics zeigen, die für Henschel im Aufstieg vom Außenseiter-Status zu Erfolg oder gar Ruhm besteht. Worin sich Crumb treu bleibe, meint der Rezensent, sei seine Lüsternheit, die auch in dieser letzten Sammlung zu finden sei. Neben all der Lüsternheit gebe es allerdings allem Anschein nach auch wirkliche Liebe, so der Rezensent, die sich seiner Meinung nach darin äußere, dass Crumb mit seiner zeichnerisch "mangelhaft talentierten Ehefrau" zusammenarbeite.
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