Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.07.2003
Chinas Bedeutung in der Welt wachse rapide, so Volker S. Stahr, und daher sei ein Band wie dieser des Korrespondenten Johnny Erling überaus nützlich. Auf nur 200 Seiten schaffe es der Autor, dem Leser ein Bild der alten Nation auf dem Weg zur aufstrebenden Macht in Wirtschaft und Politik zu vermitteln, in dem auf die verschiedensten Aspekte der Gesellschaft und ihrer Veränderungen eingegangen werde. Da dieser Band nicht als eine "blauäugige Erfolgsgeschichte" geschrieben sei, kommt der Rezensent zu seinem überaus positiven Fazit: "Eine sehr gute Einführung in eine kommende Macht, knapp und anschaulich zugleich geschrieben."
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…