Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Friedrich Wilhelm Graf (Hrsg.)

Ernst Troeltsch in Nachrufen

Troeltsch-Studien, Band 12

Cover: Ernst Troeltsch in Nachrufen

Gütersloher Verlagshaus, 2003
ISBN-10 3579001078
ISBN-13 9783579001074
Kartoniert, 770 Seiten, 34,95 EUR

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Klappentext

Keine große Tageszeitung, die nicht an ihn erinnerte. Wenige Kollegen, Freunde und Schüler, die keinen Ort fanden, seiner zu gedenken. Nicht vielen Wissenschaftlern wurden so viele Nachrufe im In- und Ausland gewidmet wie Ernst Troeltsch. Der Band bietet eine nahezu vollständige Dokumentation dieser Texte. Sichtbar werden die weitgefächerten Beziehungen des Gelehrten, seine Inspirationskraft und seine Bedeutung im kulturgeschichtlichen Diskurs am Beginn des 20. Jahrhunderts.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 11.06.2003

Alexander Kissler hat "137 Variationen eines ewig jungen Themas" gelesen: "Was bleibt?" In diesem Fall vom Ernst Troeltsch, der Theologe, Philosoph, Soziologe und Historiker war, über sehr viele Dinge nachdachte, sehr viele Bücher schrieb und 1923 starb. Was also bleibt? Die Nachrufe, die dieses Buch versammelt, haben in Kissler kein klares Bild des Menschen und Forschers Troeltsch entstehen lassen; zu undeutlich, zu widersprüchlich, zu ausufernd und dann wieder zu speziell findet er, was die Zeitgenossen, darunter auch enge Vertraute, über diesen Mann schrieben. Sie rühmten ihn, sie würdigten dies und jenes, sie riefen ihm ihre Verachtung nach. Aber was für ein chimärenhaftes Bild! Kissler, berührt und nachdenklich, ist beim Betrachten ein "schrecklicher Gedanke" gekommen: "dass der Mensch ganz aufgeht in dem, was andere von ihm zu berichten wissen".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren