Aus dem Englischen von Kristian Lutze. Lissabon 1944: Die Mathematikerin und englische Spionin Andrea Aspinall lernt den deutschen Abwehrmann Karl Voss kennen, und beide verlieben sich leidenschaftlich ineinander. Doch der Krieg reißt das ungewöhnliche Paar auseinander. Erst im Ost-Berlin des Kalten Krieges begegnen sie einander wieder - als Schachfiguren im Spiel skrupelloser Mächte ...
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 05.06.2003
Ein großes Kompliment hat Tobias Gohlis für dieses Buch übrig: "Wer wissen will, wie kalt der kalte Krieg war, muss Wilson lesen". Als Kulisse für die Begegnung zwischen dem deutschen Widerständler Voss und der englischen Geheimdienstlerin Rose dient, wie könnte es anders sein, zunächst der Zweite Weltkrieg und auf der chronologisch späteren Erzählebene dann Ost-Berlin. Qualität ist Gohlis vom englischen Krimiautor Robert Wilson gewöhnt, trotzdem kommt er nicht umhin, dessen neues Buch ein "Schmuckstück britischer Geheimdienstliteratur" zu nennen - so "raffiniert, kühl und bösartig" ist das Buch konzipiert. "Fein gezeichnet" ist die Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten trotzdem - insofern eine wirklich runde Sache.
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