Erstmals werden die Reisetagebücher des Bildhauers Wieland Förster geschlossen publiziert, neben den bereits bekannten zu Tunesien, Rügen, der Sächsischen Schweiz und dem tschechischen Kuks auch die bisher nicht veröffentlichten zu Bulgarien und Paris.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.04.2000
In einer etwas wirren, allzu poetisch geratenen Kritik reflektiert Bernd Heimberger über den Künstler und Reiseschriftsteller Wieland Förster, ohne recht zu sagen, was in seinem Buch eigentlich zu lesen steht und wie es aussieht. Jedenfalls lernt man, dass Förster zu DDR-Zeiten in Paris war, dass er bereits ein Paris im Kopf hatte, bevor er dort war, dass ihn die Wirklchkeit angesichts seines Phantasiebilds enttäuschen musste - dann aber wiederum nicht, denn zum Glück, so Heimberger, verfüge Förster ja über die Mittel der Kunst. Nebenbei sei das Buch aber auch ein "geistreiche Reiseführer durch Landschaften und Städte".
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…