Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Eine Frau verbringt ihre Ferien in Kreta und reist, sich und die fremde Umgebung genau registrierend, über die Insel; eine andere bricht aus der Stadt aus, um sich mitten in der Idylle des Landlebens plötzlich der Jagdsaison gegenüberzusehen; Barbara verbringt ganz unspektakulär einen Tag allein zuhause; eine alleinerziehende Mutter gerät in die Schlingen von Vater Staat und seinen "fürsorgenden" Helferinnen. Mit großer Sinnlichkeit und einer ganz unabgenutzten Sprache erfindet die Autorin Geschichten von Frauen, die ihr Leben meistern. Fast immer geht es gut aus: sie sind im allgemeinen autonom, sie sind unabhängig und können in jeder Hinsicht für sich selbst sorgen. Aber zwischen den Zeilen Bettina Balakas nistet eine gewisse Beklemmung...
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 19.04.2003
Die Erzählung ist Bettina Balakas eigentliches "Metier", meint Rezensent Bernhard Fetz. Doch so ganz begeistert ist er nicht von diesem dritten Erzählband, in dem sich "sieben Geschichten um sieben Frauen" ranken, und das Thema der leicht verschobenen "Alltagssituationen" durchspielen und diese Situationen durch die Verschiebung "neu" werden lassen. Der Wendepunkt sei dabei nie genau zu bestimmen, da Balakas "tastend poetische, ironisch-lakonische, bald hermetischere, bald einladendere" Sprache ihn unmerklich, aber unwiederbringlich herbeiführe. Daher, so der Rezensent fordern die Erzählungen "genaues Lesen". Manchmal allerdings werde, vor allem in den sogenannten "poetischen" Erzählungen, in denen "Traum" und "Surreales" einen großen Platz einnehmen, der "Schwebezustand überstrapaziert" und wirke die Sprache allzu "forciert". Am besten findet der Rezensent die Geschichten "dort, wo sie ganz sachte aus der Normalität kippen", wo sich auf jener Linie bewegen "zwischen der Normalität, die sie ständig abrufen, vor der sie sich entfalten, und der Entrückung beziehungsweise dem Ausbruch".
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







