Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bernhard Hüttenegger

Die Unschuld am Morgen

Reisen und Schreiben

Cover: Die Unschuld am Morgen

Edition Va Bene, Wien - Klosterneuburg 2000
ISBN-10 3851670957
ISBN-13 9783851670950
Gebunden, 184 Seiten, 20,96 EUR

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Klappentext

Einsame Inseln zu erkunden und entlegene Gegenden aufzuspüren, ist die besondere Leidenschaft des Autors. Dazu entwickelt er eine eigene Reise-Philosophie: die Nisomanie. "Wer Inseln liebt, kann gut allein sein", heißt es an einer Stelle. Ja, es gibt sie noch, die einsamen Inseln und entlegen Gegenden. "Nischen" in dem touristisch scheinbar vollkommen "erschlossenen" Europa. Wer Reise und Urlaub nicht bloß als Ware und Konsum, sondern als "Erfahrung" im wörtlichen Sinn auffasst, wird sie, angeregt durch die Lektüre, entdecken. Donegal, der Nordwesten Irlands, Megisti, eine griechische Mini-Insel und Schinoussa, im Herzen der Ägäis, sowie Röst, das Kleinod der Lofoten, werden besucht. Connemara, Dublin, Siena, die Aran Inseln, Galway, die venezianische Lagune, Cornwall, die Scillies und die kretische Südküste wechseln in bunten Bildern ab. So entstand ein Reisebuch, das sowohl Information als auch manche Anregung bietet, indem es den Leser teilhaben lässt an den sehr persönlichen, behutsamen Abenteuern. Lesen und Reisen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 05.10.2000

Hüttenegger bringt es fertig, vom österreichischen Literaturbetrieb ignoriert zu werden, und das wundert den Rezensenten Karl-Markus Gauss wenig, weil der Autor ein Reiseschriftsteller ist, der eben ständig unterwegs ist. Da bleibt dann keine Zeit für Medienauftritte, vermutet der Rezensent. Unterwegs ist Hüttenegger in Europa, oder besser: an den Rändern Europas, oder noch besser: von Insel zu Insel, im Norden Schottlands ebenso wie in der Ägäis. Zuerst erobert sich der Blick die Landschaft, dann erst fasst der Reisende auch die Menschen ins Auge, beschreibt Gauss Hütteneggers Vorgehen. Er zögert, diese Reisebeschreibungen Reportagen zu nennen, eher seien es "Liebeserklärungen an randständige Gebiete". Und einmal wird auch fast eine Liebesgeschichte draus, verrät Gauss. Aber nur fast.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren