"Wer sich in dieses Buch hineinbegibt", prophezeit Ulrich Greiner, "kommt als ein Anderer heraus". Zentrales Motiv des Romans ist der kindlich, männliche Wunsch dem weiblichen Körper seine letzten Geheimnisse zu entreißen, in ihn einzudringen und ihn zu besitzen, schreibt Greiner. "Die Ohnmacht der Vernunft" und ihre Gegenmächte, "die Ängste, die Begierden, die Fantasien" zeige Hans Henny Jahnn in "gewaltigen, oft erschreckenden Bildern". Das "Holzschiff" werde dabei zu dem Ort, an dem die "Gewissheiten schwinden". Dabei ist Greiner überzeugt, dass es Jahnn nicht um psychologische "Wahrscheinlichkeiten" geht, denn seine Sprache, die "an Fremdheit und Schönheit ihresgleichen" suche, gehe darüber weit hinaus.
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