"Wahnsinn, Kunst, Liebe und Grauen, Mord und Geheimnis" - alles sei drin, schwärmt Rolf Vollmann über die Geschichte des "Fräulein Scuderi", die E.T.A. Hoffmanns auch noch mit so unerhörtem Geschick, so unwiderstehlich erzähle. Und tatsächlich habe zu Hoffmanns Zeiten auch kaum jemand widerstanden, weiß der Rezensent, die Leser waren ganz wild auf diese Geschichten, die "jeder verstand, ohne sie ganz begreifen zu müssen". Eine weitere Attraktionen war sicherlich auch, vermutet der Rezensent, dass sich Hoffmann offenkundig die eigenen heimlichen Obsessionen vom Hals geschrieben hat.
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