Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Der Band enthält die Beiträge: Justus Cobet: Alte Geschichte; Klaus van Eickels: Mittelalter; Michael Maurer: Frühe Neuzeit (16. - 18. Jahrhundert); Franz J. Bauer: Das "lange" 19. Jahrhundert (1780 - 1917); Wilfried Loth: Zeitgeschichte.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 09.12.2005
Als durchaus "ambitioniert" wertet Christian Jostmann den Anspruch der Reihe "Aufriss der Historischen Wissenschaften" in sieben Bänden, von denen nun als letzter der erste Band "Epochen" erschienen ist. Dem Ziel der Reihe aber, eine Brücke von der Schule zur Universität zu schlagen, wird der Band nach Einschätzung Jostmanns nur teilweise gerecht. Justus Cobets "hoch verdichteter" Beitrag über die Antike scheint ihm überaus anspruchsvoll: "Fortgeschrittene Studenten lesen das mit Gewinn, aber kaum ein Abiturient unserer Tage, der mit einem Geschichtsstudium liebäugelt." Ähnliches gilt für Klaus van Eickels' Mittelalter-Synthese, die den Studiosus in Spe immerhin recht gut auf das vorbereite, was einen an der Uni erwarte. Wirklich überzeugt hat Jostmann dagegen Wilfried Loths Beitrag über die Zeitgeschichte, der von der heutigen Lebenswelt ausgehe, Schritt für Schritt den Leser an die Inhalte und Aufgaben, aber auch die methodischen Probleme der Zeitgeschichtsforschung heranführe und einen klaren und ausgewogenen Abriss der Geschichte der letzten hundert Jahre gebe. "So entspricht der Band durchaus der Realität an den Unis", resümiert der Rezensent, "wo es nun mal bessere und schlechtere Lehrer gibt".
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