Bücher der Saison
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Khalil Gibran
Liebesbriefe an May Ziadeh
Klappentext
Herausgegeben und aus dem Arabischen übersetzt von Ursula Assaf und S. Yussuf Assaf. Zwischen 1914 und 1931, seinem Todesjahr, schrieb Khalil Gibran, der weltberühmte Verfasser des Propheten, Liebesbriefe an May Ziadeh. Es entstand eine zartfühlende, innige Liebesbeziehung zweier geistesverwandter Menschen, die einander nie begegnet sind. Wer war diese May Ziadeh? Zweifelsohne war sie die bedeutendste Schriftstellerin arabischer Sprache in den ersten drei Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts. 1911 erschien ihr erster großer Roman »Fleurs de rêve«. Sie schrieb für die führenden Magazine Ägyptens und unterhielt einen viel beachteten literarischen Salon in Kairo.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.04.2000
Wolfgang Günter Lerch weist zunächst auf die durchaus fragwürdige "Schwärmerei" vieler Anhänger Gibrans hin, die seinem Werk vor allem in den USA eher einen Bärendienst erwiesen hat. Er bekennt, dass er andere Titel ("Jesus Menschensohn" und "Die Stürme") dem durch die "Hippie-Bewegung" berühmt gewordenen "Der Prophet" vorzieht. Im folgenden beschäftigt sich Lerch mit der Biografie der Briefpartner, die sich nie gesehen haben; Gibran lebte durch Auswanderung seiner Familie in Amerika, Ziadeh in Ägypten. Die Briefe, von denen nur Gibrans hier vorliegen, beschreibt er als Dokumente einer "Passion", in der sich Zuneigung und Ermutigung für die Schriftstellerkollegin mischen mit "viel Heimweh, Seelenschmerz und Introspektion über das Künstlertum". Der "platonische Charakter" des Briefwechsels lässt den Ton zudem schwanken zwischen "Sentimentalität und Erhabenheit", schreibt Lerch, und schließt mit der Bemerkung, dass Ziadeh nach dem Tod Gibrans in Depressionen versank und nicht mehr geschrieben hat.
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Necla Kelek: Himmelsreise
08.03.2010: Passend zum 8. März: Necla Kelek kämpft in ihrem neuen Buch für eine aufgeklärte Lesart des Koran, informiert über Entstehung und Hintergründe und stellt fest: Auf den Koran kann sich nicht berufen, wer für Kopftuch und fünf Pflichtgebete am Tag plädiert. Lesen Sie hier ein Kapitel aus "Himmelsreise". Mehr lesen

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