Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
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Jan Assmann (Hrsg.), Martin Bommas (Hrsg.)
Ägyptische Mysterien
Klappentext
Seit dem Altertum, als die Griechen der ägyptischen Kultur begegneten und fasziniert darüber schrieben, beschäftigt die Idee der "ägyptischen Mysterien", wie sie etwa die Zauberflöte auf die Bühne bringt, die Phantasie des Abendlands. Man vermutete in diesen Riten Geheimlehren, die auf urälteste Weisheiten und Offenbarungen zurückgehen. Erst neuerdings hat sich nun auch die ägyptologische Forschung ernsthaft mit der Frage auseinander- gesetzt, ob die Ägyptischen Mysterien auf eine tatsächliche altägyptischen Tradition gründen, ober ob sie vielmehr das Produkt einer hellenistischen Projektion darstellen, die Einzelaspekte der ägyptischen Religion mit griechischen Mysterienvorstellungen verband, die erst mit der Eroberung Ägyptens durch Alexander den Großen ihren Siegeszug in der hellenistischen Welt antraten. Dieser Band unternimmt es, die Ursprünge dieser Reflexion aufzudecken.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 03.03.2003
Von Mozart bis zu den Freunden der modernen Esoterik sind "altägyptische Mysterien" Quell und Anlass für wildeste "Spekulationen" und Fantasien. Zwar nicht für die Wildheit, aber seine Radikalität lobt Stefan Rebenich den nun erschienen Band mit gesammelten "altertumswissenschaftlichen Analysen". Die zentrale Frage, ob es im "alten Ägypten überhaupt Mysterien" gab, befindet Rebenich quellenkritisch aus "philologischer, historischer und religionsgeschichtlicher Perspektive" untersucht. Die "Interdisziplinarität" der Beiträge begrüßt Rebenich, da sie in einer besonders innovativen Fragestellung münden. Zum Beispiel die These, "ägyptische Mysterien" seien "eine Erfindung der Griechen", besticht Rebenich in ihrer Radikalität. Zu Wünschen übrig lassen laut Rebenich hingegen die oft unzureichende und "fragliche" Quellenlage und der dadurch meist "hypothetische" Charakter der Beiträge.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








