Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

China Mieville

Perdido Street Station - Bd. 2: Der Weber

Roman

Cover: Perdido Street Station - Bd. 2: Der Weber

Lübbe Verlagsgruppe, Bergisch Gladbach 2002
ISBN-10 340424298X
ISBN-13 9783404242986
Taschenbuch, 558 Seiten, 8,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Eva Bauche-Eppers. Der "Falter" ist den Versuchslabors der Wissenschaftler entkommen und erweckt gleiche seiner Art. Nur ein kleines Team von Menschen unter dem Schutz des "Webers", einer zauberkundigen und unberechenbaren Riesenspinne, hat die Chance, Widerstand zu leisten und die Stadt New Crobuzon zu retten. Sie verschanzen sich im zentralen Bahnhof der Stadt, der Perdido Street Station, und fassen einen verzweifelten Plan ...

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 28.12.2002

Harald Keller ist von diesem zweibändigen "Opus magnum" des britischen Autors und "bekennenden Trotzkisten" China Mieville hingerissen. Leider, bedauert der Rezensent, führe der Verlag mit der Genrezuweisung "Science Fiction" den Leser zunächst in die Irre, denn hier werde nicht von "tollkühnen Milchstraßenbengeln" oder anderem "außerirdischen Gezücht" erzählt, auch nicht von Zauberwelten oder Schicksalslegenden a la "Harry Potter" oder "Herr der Ringe", sondern von einer Stadt namens New Crobuzon, in der es sich gefählich lebt und die von einem autoritären Regime regiert wird, wogegen sich aber Widerstand anbahnt, berichtet der Rezensent. Der zeigt sich begeistert über den Plot, den 30-jährigen Autor, seinen "ungemein bildhaften" Stil und die gelungene Übersetzung von Eva Bauche-Eppers. Dass Mieville für dieses 2000 veröffentliche "Meisterstück" den "Arthur C. Clarke Award" und den "British Fantasy Award" erhalten hat, findet Keller mehr als angemessen.

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