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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

George Herbert

The Temple

Sacred Poems and Private Ejaculations

Waxmann Verlag, Berlin 2002
ISBN-10 3830911734
ISBN-13 9783830911739
Gebunden, 473 Seiten, 39,00 EUR

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Klappentext

Mit einer deutschen Versübersetzung von Inge Leimberg. George Herberts The Temple, erstmals 1633 erschienen, gehört zu den Hauptwerken der Metaphysical Poetry. Der Gedichtband spiegelt den leidenschaftlichen Vernunftwillen der Zeit, ihre Suche nach der göttlichen Offenbarung im Wort und in der Sprache. "Geistliche Gedichte und private Stoßgebete", so hat Herbert selbst den Charakter seines Werks beschrieben, in dem sich persönliche Unmittelbarkeit des Ausdrucks und kunstvoller Gebrauch der Form verbinden. In dieser erstmals vollständigen Versübersetzung werden jeweils Faksimiles des Originals von 1633 der Übersetzung von Inge Leimberg gegenübergestellt.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 09.11.2002

George Herbert, ein elisabethanischer Dichter aus dem Kreis der "metaphysics" um John Donne, war bisher kaum auf Deutsch zu haben. Rüdiger Görner stellt die erste deutsch-englische Ausgabe mit Übersetzungen von Inge Leimberg vor. Darin wird die vollständige Gedichtsammlung "The temple" nach der Cambridger Erstausgabe von 1633 abgedruckt, zusammen mit der "staunenswert genauen Übersetzung" Lehmanns, wie Görner bemerkt. So vermutet der Rezensent, dass "das Moralisierende in Herberts Dichtungen" dieser Übersetzerin besonders liegt, "wobei sie zuweilen zu einer noch pointierteren Ausdrucksweise findet als das Original". So ist es laut Görner möglich, das komplexe Werk des Dichters kennen zu lernen, ohne ihn "seiner Geschichtlichkeit zu entfremden".

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