Am 20. Juli 1944 zündet Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg eine Bombe in Hitlers Hauptquartier "Wolfsschanze". Gleich im Anschluss fliegt er nach Berlin, um selbst den Staatsstreich zu leiten. Doch Hitler wird nur leicht verletzt - der Staatsstreich misslingt. Stauffenberg wird noch am gleichen Abend erschossen, hunderte andere Deutsche werden verhaftet, 180 davon hingerichtet. Stauffenberg und der 20. Juli sind zu einem Symbol des deutschen Widerstandes gegen die NS-Diktatur geworden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.10.2002
Dieser Biografie wünscht Elisabeth Bauschmid einen "Platz in jeder Schulbibliothek". In ihrer Kritik schildert die Rezensentin die Ambivalenz, mit der der Autor die Figur Stauffenbergs und dessen Beweggründe für das Attentat vom 20. Juli 1944 auf Hitler beschreibt. Bauschmid lobt, dass der Autor beispielsweise Stauffenbergs antidemokratische Einstellung nicht "beschönigt" und auch die widersprüchlichen Seiten dieses 'abgründig fremden' (Krockow) Mannes zeigt, der in anderen Darstellungen gern unhinterfragt als "strahlender Held" porträtiert werde.
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