Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth herausgegeben, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Richard M. Sheirich.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.08.2002
Beinahe wäre der Wiener Schriftsteller und Theatermann Richard Beer-Hoffmann (1866 bis 1945) in Vergessenheit geraten, hätte nicht Günter Helmes von 1993 bis 1998 eine sechsbändige Werkausgabe herausgegebenen, berichtet der Rezensent mit dem Kürzel "haj". Nun ist auch der Briefwechsel des Literaten mit seiner 16 Jahre jüngeren Frau Paula erschienen, die Beer-Hoffmann wegen seiner Arbeit oft allein gelassen hatte. Dem ist aber zu verdanken, freut sich der Rezensent, dass während der "harmonischen Ehe" 466 Briefe und Telegramme verfasst wurden, die nun von Peter Michael Braunwarth und Richard M. Sheirich "sorgfältig" ediert worden seien. Der Briefwechsel bringt vieles zum Ausdruck, so "haj": Er sei das "Dokument einer großen Liebe", verdeutliche die Beziehung des Theatermanns zu von Hofmannsthal und präsentiere ein "aufschlussreiches Zeitbild", in dem auch die Eheleute Beer-Hoffmann den Ersten Weltkrieg und die Flucht vor den Nationalsozialisten durchlitten.
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