Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Viele Rollen haben Ernst Fischers Profil geprägt: Als Feuilletonredakteur der "Arbeiter-Zeitung" verlieh er dem Lebensgefühl einer linksorientierten, durch den Krieg geprägten jungen Generation emphatischen Ausdruck. Zurückgekehrt aus dem Moskauer Exil wurde Fischer der erste Unterrichtsminister der Zweiten Republik, um in den 60er Jahren zu einem der führenden undogmatischen marxistischen Theoretiker zu avancieren. Prag 1968 war für den 1969 aus der KPÖ Ausgeschlossenen nicht zuerst das Scheitern eines Experiments, sondern für einen historischen Augenblick die Verwirklichung von Freiheit. Der Band bringt neben unveröffentlichten Texten und Materialien aus dem Nachlass ausgewählte Briefwechsel mit John Berger, Georg Lukacs und Ernst Bloch sowie Essays, die die intellektuelle und biografische Entwicklung nachzeichnen.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 15.07.2000
Paul Jandl begrüßt diese Zusammenstellung von Essays des österreichischen Kommunisten und Autors, in denen es unter anderem um Kleist, Aragon, Gogol und Grillparzer geht. Der Rezensent weist auch auf John Bergers "sehr persönlichen" Aufsatz hin, der diesem Band beigestellt ist und in dem der Essayist an Fischer erinnert. Auch die Auszüge aus Briefwecheln mit Berger und mit Georg Lukacs machen den Band nach Ansicht des Rezensenten lesenswert.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.06.2000
Der Rezensent mit dem Kürzel "u. we." glaubt nicht, dass Ernst Fischer durch dieses "anregende wie berührende" Buch dem zunehmenden Vergessen entrissen werden kann - auch wenn er dies äußerst bedauerlich zu finden scheint. In seiner recht kurzen Besprechung erinnert der Rezensent mit deutlicher Sympathie an die vielfältigen Tätigkeiten Fischers, der nicht nur durch sein politisches Engagement hervorgetreten ist, sondern sich auch einen Namen als "Romantiker und Rebell, (...) Poet, Publizist und Philosoph" gemacht hat. Besonders berührt zeigt sich "u. we." von den Beiträgen in diesem Band, die eher privater Natur sind, so etwa dem "in subtiler Ambivalenz von Nähe und Distanz gehaltene Rückblick der Tochter auf den Vater" oder aber von John Bergers Essay über das Sterben Fischers.
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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen






