Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Anna Höglund, Ulf Stark

Kleiner Teufel Asmodeus

(Ab 6 Jahre)

Cover: Kleiner Teufel Asmodeus

Carlsen Verlag, Hamburg 2000
ISBN-10 355155188X
ISBN-13 9783551551887
Gebunden, 46 Seiten, 13,29 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Aus dem Schwedischen von Brigitta Kicherer. Der kleine Teufel Asmodeus wäre so gern ein richtiger Satansbraten, doch leider ist er völlig missraten; viel zu lieb und brav, befindet sein Vater, der Herrscher des Feuers und der Seufzer. Also muss der kleine Teufel sich auf der Erde bewähren und bekommt den Auftrag, einen Menschen zu verführen und seine Seele in die Unterwelt zu bringen. Doch dabei ergeht es Asmodeus wie schon manch einem seiner großen Kollegen, die stets das Böse wollen und stets das Gute schaffen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 08.11.2000

Heike Byn stellt auf knappem Raum fünf Kinder- und Jugendbücher vor, in denen Hexen und Teufel ihr Unwesen treiben.
1) Sandy Nightingale: "Die Hexe des Jahres"
Die Rezensentin ist begeistert von dem Bilderbuch, dessen Hauptfigur die Hexe Gruselfax ist, die es sich zum Lebensziel gesetzt hat, alles Schöne aus der Welt zu schaffen. Byn preist den "Wortwitz" der britischen Autorin und findet die Figuren "wunderbar schrill". Sie lobt die liebevollen Details und vermutet, dass an diesem Buch nicht nur die Kinder, sondern auch die Vorlesenden ihre Freude haben werden.
2) Ulf Stark/Anna Höglund: "Kleiner Teufel Asmodeus"
Sehr knapp geht die Rezensentin auf dieses Bilderbuch ein, das eine Teufelfamilie mit ihren Problemen schildert. Sie lobt den Witz der "anrührenden" Geschichte und amüsiert sich über die Bildern der Illustratorin, die "Details zum Staunen und Lachen" in ihre Illustrationen einbaut.
3) Marie Desplechin: "Endlich Hexe!"
Auch dieser Jugendroman hat es der Rezensentin angetan. Sehr knapp, aber offensichtlich begeistert, geht die Rezensentin auf dieses Buch ein, das die Probleme eines pubertierenden Hexenmädchens erzählt. Sie preist Humor und Verständnis der Schilderungen von auch unter Menschen nur allzu bekannten Probleme und lobt die französische Autorin für die Leichtigkeit, mit der sie das "ernstes Thema" behandelt.
4) Martina Dierks: "Hexengewitter"
Noch knapper bespricht Byn dieses Buch, das sich um die Errettung des "Larifarifürsten" aus der Gewalt der "Gewitterhexe" dreht. Sie ist "fasziniert" von der "überschäumenden Fantasie", die die Autorin mit ihrer Geschichte beweist und freut sich über die originellen Einfälle.
5) Walter Moers: "Ensel und Krete"
Hingerissen zeigt sich die Rezensentin in ihren kurzen Bemerkungen zu diesem "modernen Märchen", das ihrer Meinung nach für Kinder wie für Erwachsene geeignet ist. Zwar hält sie es für möglich, dass man dem Autor vorwerfen könne, er versuche, mit diesem Buch nur an den Erfolg seines "Käpt´n Blaubär"- Romans anzuknüpfen, dennoch ist sie von dem hier bewiesenen Witz und Ideenreichtum begeistert.

Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Mehr Bücher aus dem Themengebiet

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren