Herusgegeben von Ulrich Heyder, Ulrich Menzel und Bernd Rebe. Ist das Land nach den selbst gesetzten Zielvorgaben von Rot-grün verändert worden? Sind die Ursprungsziele durchgehalten oder ist die rot-grüne Politik auf ihrem Wege abgelenkt worden? Welche Bilanz und Perspektiven weist das Geleistete auf? In diesem Buch versuchen 13 Autoren aus Wissenschaft und Politik, auf wichtigen Gebieten der Regierungsarbeit eine kritische Bilanz zu ziehen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 05.08.2002
Als wenig schmeichelnd für Rot-Grün bewertet Jens Becker das Credo des Buchs, in dem ein Team von Sozialwissenschaftlern und Politikern die wichtigsten Politikfelder der Regierung Schröder/Fischer bewertet hat: "Nur wenige Autor/innen des Bandes vermögen ein kohärentes 'emanzipatives' Konzept zu erkennen." Einige "wichtige Details" - die Homo-Ehe etwa oder die neue Kulturstiftung des Bundes - vermag Becker zwar auszumachen, insgesamt aber kommt er nach der Lektüre zu dem Schluss: "Ähnlich wie die 'Neue Mitte' ist Rot-Grün weder Fisch noch Fleisch - ein bisschen sozial, ein bisschen neoliberal, ein bisschen progressiv und dann wieder restriktiv."
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