Mit Karten und Plänen und Text und 16 Bildtafeln. Die erste für ein breites Publikum geschriebene Geschichte des jüdischen Volkes im Altertum. Beginnend mit dem Auszug aus Ägypten bis zum verzweifelten Kampf der Juden um die Wahrung ihres Glaubens und ihrer Vätersitte unter der Herrschaft Roms.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.07.2002
Karl Christ wiegt in seiner Rezension Verdienste und Grenzen des Buches gegeneinander ab. Der Schriftstellerin Ute Schall gelingt, wie er erst einmal lobend feststellt, eine "durchaus fundiert Einführung" in das Themengebiet. Von der Vorgeschichte Israels nach dem Auszug aus Ägypten werde ebenso berichtet wie von dem Leben unter römischer Herrschaft und der Situation der Juden in der Diaspora. Das Buch ist, so Christ, streckenweise "spannend" geschrieben und kann "weite Leserkreise" erreichen. Methodisch findet der Rezensent den Band jedoch letztlich unbefriedigend. Über konventionelle "Personen- und Ereignisgeschichte" gelange die Autorin nie hinaus, auf die Darstellung "tieferer Strukturen" müsse man daher leider verzichten. Trotz dieser Kritik: Insgesamt hält Karl Christ das Buch fraglos für eine gelungene Einführung.
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