Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.42 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Connie Palmen

Die Freundschaft

3 CDs. Gelesen von Sophie Rois

Cover: Die Freundschaft

Roof Music, Bochum 2002
ISBN-10 3933686954
ISBN-13 9783933686954
CD, 22,90 EUR

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Klappentext

228 Minuten Laufzeit. Sorgsam gekürzte, autorisierte Fassung. Aus dem Niederländischen von Hannie Ehlers. Gelesen von Sophie Rois. Über eine ungewöhnliche Beziehung und die Selbsterforschung einer jungen Frau, die lernt, ihrem eigenen Kopf zu folgen und sich von falschen Vorstellungen zu befreien. Es erklärt, warum Schuldgefühle dick machen und warum einen die Liebe in den Alkohol treiben kann. Warum man sich von der Liebe nicht zuviel versprechen darf. Und dass die Erregung im Kopf nicht weniger spannend ist, als die im Körper.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.04.2002

Drei CDs umfasst das Hörbuch, in dem Sophie Rois, die Volksbühnen-Schauspielerin, Connie Palmens Roman vorliest. Auf der ersten CD ist alles noch bestens: Rois' etwas heisere Stimme, dieses "zugleich Spröde und doch Fließende", passt, findet Rezensent Martin Z. Schröder, wunderbar zur da noch jugendlichen Heldin Catharina. Dann aber, wenn Catharina älter wird, schwinden "Tempo und Handlung" aus dem Text, und Sophie Rois bekommt Probleme. Die "erwachsene Beschränktheit", die auf der dritten CD dann herrscht, kann sie nicht glaubwürdig machen, das meint Schröder aber eher als Kompliment. Denn der Text wird hier, Catharina studiert nun "Psychologie, Pädagogik und Philosophie", zu einer unendlichen Suada schwer erträglichen "überkandidelten Gedöns, Gewäschs und manchmal Gekeifes", bedauert der Rezensent. Am Ende klingt Sophie Rois da nur noch "müde".

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