Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 03.04.2002
Gieri Cavelty scheint zunächst etwas verblüfft, dass der Schweizer Autor sich derart "dreist" des "Selbstzitats" bedient. In dem Buch über den unglücklichen Reisenden, der sein Liebesleid vergessen will und schließlich ein kurzes Glück in Amerika findet, fänden sich kaum veränderte Passagen aus "nahezu allen bisherigen Publikationen" Amanns, so der Rezensent erstaunt. Doch dann bemerkt er erfreut, dass Amann mit dem Buch eine "gelungene Synthese und Verdichtung" der verwendeten Texte gelungen ist. Er lobt das Buch als "stimmig und in sich geschlossen". Und sogar die neu hinzugekommenen Bilder und Motive, begeistert sich Cavelty, sind "größtenteils geglückt". Dass die beigegebenen 12 Photographien von A. T. Schaefer dazu noch eine "eigenständige Bildersprache" entwickeln, runden für den Rezensenten das Buch hervorragend ab.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Das große Buch vom Gemüse Herausgegeben von Odette Teubner, Andreas Miessmer und Hans-Georg Levin. In diesem umfangreichem Band findet sich das Wichtigste über Gemüsearten, Anbaumethoden, Garmethoden… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,…