Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 03.04.2002
Gieri Cavelty scheint zunächst etwas verblüfft, dass der Schweizer Autor sich derart "dreist" des "Selbstzitats" bedient. In dem Buch über den unglücklichen Reisenden, der sein Liebesleid vergessen will und schließlich ein kurzes Glück in Amerika findet, fänden sich kaum veränderte Passagen aus "nahezu allen bisherigen Publikationen" Amanns, so der Rezensent erstaunt. Doch dann bemerkt er erfreut, dass Amann mit dem Buch eine "gelungene Synthese und Verdichtung" der verwendeten Texte gelungen ist. Er lobt das Buch als "stimmig und in sich geschlossen". Und sogar die neu hinzugekommenen Bilder und Motive, begeistert sich Cavelty, sind "größtenteils geglückt". Dass die beigegebenen 12 Photographien von A. T. Schaefer dazu noch eine "eigenständige Bildersprache" entwickeln, runden für den Rezensenten das Buch hervorragend ab.
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