Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Wir sind ein Volk
Die deutsche Wiedervereinigung. 1 CD
Klappentext
1 CD, 76 Minuten. Autorin und Regie: Dorothee Meyer-Kahrweg. Als Ronald Reagan 1987 am Brandenburger Tor rief: "Mr. Gorbachev, tear down this wall!", hielt die Welt diese Worte für Utopie. Doch nur zwei Jahre später fiel die Mauer. Anhand von Originalaufnahmen zeichnet Dorothee Meyer-Kahrweg die deutsche Wiedervereinigung nach: von den "Wir sind das Volk!"-Rufen während der friedlichen Montagsdemonstrationen und den dramatischen Worten Hans-Dietrich Genschers in der deutschen Botschaft in Prag bis hin zur berühmten Pressekonferenz, in der Günter Schabowski das neue Reisegesetz der DDR ankündigte.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 26.06.2010
Hingerissen scheint der Rezensent Alexander Kissler von dieser Sammlung von Originalton-Dokumenten aus den deutschen Revolutionsjahren nach 1988. Einerseits sei es nicht so, dass irgendwelche nach wie vor gut im Gedächtnis befindlichen Klassiker von "Ochs und Esel" bis Günter Schabowski hier fehlten. Andererseits hätten die Herausgeber dieser Edition auch abgelegenere Stimmen und Töne mit aufgenommen. Heraus gekommen sei dann eine insgesamt "höchst abwechslungsreiche" und rasante Reise durch äußerst bewegte Zeiten. Das einzige, was Kissler am Ende bedauert, ist das allzu rasche Schwinden des hier noch einmal nachzuvollziehenden politischen Elans jener Jahre.
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