Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Thomas DaCosta Kaufmann

Höfe, Klöster und Städte

Kunst und Kultur in Mitteleuropa 1450 bis 1800

Cover: Höfe, Klöster und Städte

DuMont Verlag, Köln 2000
ISBN-10 3770139240
ISBN-13 9783770139248
Gebunden, 592 Seiten, 25,51 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Jürgen Blasius, Christian Rochow und Bettina Aldor. Mit 257 s/w-Abbildungen. Das Ende der kommunistischen Regimes in Europa bedeutet nicht nur dramatische politische und soziale Veränderungen, sondern ermöglichte auch einen neuen Blick auf jahrzehntelang verborgene, vergessene oder fehlinterpretierte Kulturschätze. Thomas DaCosta Kaufmann leistet einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussion des Begriffs einer europäischen Kultur jenseits nationaler Grenzen: Er beschreibt das künstlerische Erbe weiter Teile des Heiligen Römischen Reiches, des historischen Polen-Litauen und des Königreichs Ungarn und analysiert die sozialen, politischen und ideologischen Bedingungen, unter denen die Kunst der Höfe, Städte und religiöser Zentren entstand. Ein Überblick über 350 Jahre mitteleuropäische Kultur.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.08.2000

Recht distanziert lässt Alexander Markschies die Lektüre dieses Bandes Revue passieren. Er bemängelt zunächst die "flaue" Qualität des Drucks und der Abbildungen und verfälschende Übersetzungen. Dann kommt er auf DaCosta Kaufmanns Abhandlung selbst zu sprechen, lobt ihre ungeheure Materialfülle und den Kenntnisreichtum des Autors, stört sich dann aber doch daran, dass auf vielen Seiten gleich vier oder fünf Kunstwerke besprochen werden und dass sich der Autor mit Vokabeln wie "meisterhaft" um ihre nähere Beschreibung drücke. Insgesamt findet Markschies, dass das Buch wie ein "monumentaler Lexikonartikel" verfasst sei und dass ihm allzu oft eine "vertiefende Einsicht" fehle.

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Mehr Bücher aus dem Themengebiet

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Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

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