Mit 16 Seiten S/W-Fotos und Diskographie. Dist ist das erste Buch über die britische Synthiepopband, das in Zusammenarbeit mit der Band selbst entstand. Der britische Musikjournalist Steve Malin führte nicht nur zahllose Interviews mit Martin Gore & Co, sondern sprach auch mit den Weggefährten, die Depeche Mode seit ihren Anfängen in den späten Siebzigern begleitet haben.
Susanne Messmer nutzt das Erscheinen der Depeche Mode-Biografie, die Karriere der Band zu skizzieren: vom Teenie-Idol zum jesusmäßigen Märtyrer - auch wenn der Sohn Gottes dazu kein Heroin brauchte. Da Malin keine Erklärung für die seltsame Tatsache hat, dass sich die Fans trotz des gigantischen Erfolgs der Band als "festverschworene Gemeinschaft jenseits von Mainstream" fühlen, sucht die Rezensentin nach einer Erklärung: Sie deutet die Verehrung der Band als Absage an "Rationalismus und Pragmatismus". Überhaupt fehlt ihr ein bisschen die Analyse in Malins "erster gründlicher und offizieller" Biografie der Band. Aber dennoch fügen sich für sie die "witzigen Anekdoten und Zitate", zur Geschichte einer "faszinierenden éducation sentimentale".
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…