Benedikt Erenz weiß, wo in Deutschland eine politische Zeitschrift auf einen klugen Kopf wartet. Es ist keineswegs die "City of Euro" Frankfurt, sondern Baiersbronn. Von dort kommt seiner Meinung nach die "zukunftsklügste Zeitschrift in Deutschland". Die "Scheidewege", so der Rezensent, marginalisieren "Welt" nicht als "Umwelt", sondern nehmen sich der für unser Jahrhundert entscheidenden Frage nach dem Verhältnis von Welt und Natur an. Wenn dies, wie hier, auch noch "temperamentvoll" in verschieden Darstellungsformen vom Essay zum Feuilletons geschieht, scheint das Glück des Rezensenten perfekt. Klüger ist er wohl allemal geworden.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…