Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Vater und Sohn Salas haben mit der Kamera die wechselvolle Geschichte des Landes dokumentiert. Stets stehen die Menschen im Mittelpunkt ihrer Fotografien: die Soldaten, die Arbeiter auf den Zuckerrohrplantagen, die Bergarbeiter in den Kupferminen und deren Frauen und Kinder, hauptsächlich aber die Männer, die Kuba als Helden der Revolution feierte: Fidel Castro und Che Guevara. Die wichtigsten Fotografien von Osvaldo und Roberto Salas sind erstmals in diesem Buch zum 40. Jahrestag der Revolution am 1. Januar 1999 versammelt. Einleitungen von Gregory Tozian stehen jedem Kapitel voran. Zu den Bildern wird die Geschichte ihrer Entstehung in kurzen Texten erzählt, die aus Interviews mit den Fotografen hervorgegangen sind.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.04.2000
Walter Haubrich blättert in einem Fotobuch über die kubanische Revolution, die er auch als Revolution für die Fotografie beschreibt. Schon Castro selber habe nach seinem Sieg 1959 gesagt, "Wir sollen unsere Revolution in Bildern erzählen".Man erfährt Details über Osvaldo Salas und seinen Sohn Roberto. Laut Haubrich gehörten sie zu den bekannntesten Fotographen der Revolution. Deren Bilder von bekannten und unbekannten Revolutionären, dem Alltagsleben, aus Arbeitsdienst und Miliz betrachtet der Rezensent mit sichtlichem Genuß. Statt der "simplen Texte" von Gregory Tozian, die in der Übersetzung von Andrea Voss "noch einfältiger werden" hätte er gern mehr davon gesehen.
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