Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Michael McDonough (Hrsg.)
Malaparte - Ein Haus wie ich
Klappentext
Mit einem Vorwort von Tom Wolfe und Fotografien von Mimmo Jodice. Dieses Buch versammelt Beiträge u.a. von Peter Eisenman, Karl Lagerfeld, Philippe Starck zur schillernden Persönlichkeit Curzio Malapartes, der 1938 seine Casa come me auf einem einsamen Felsvorsprung der Insel Capri errichtete.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 22.07.2000
Ulf Erdmann Ziegler weist zunächst darauf hin, dass es sich bei diesem Band keineswegs um eine ?kritische Geschichte des Hauses? Malaparte handelt, sondern vielmehr um eine ?wuchernde Hommage mit ungewöhnlichen Bildstrecken?. Spannend scheint ihm dabei, dass der Leser - dank eines Computertricks - die ungewöhnliche Entstehung des Hauses nachvollziehen kann. Denn Malaparte hat, wie der Leser erfährt, die ursprünglichen Pläne des Architekten Adalberto Libera während des Baus stetig verändert, bis am Ende ein Gebäude dabei heraus kam, das den Rezensenten an einen ?Prototyp des ICE? mit geländerloser Dachterasse denken lässt. Das Buch gefällt dem Rezensenten darüber hinaus jedoch auch wegen den Informationen zu Malaparte und seiner Zeit sowie den Essays der beiden Architekten Michael McDonough und Arata Isozaki, die sich mit dem Haus als ?Biogramm eines idiosynkratischen Lebens? bzw. dem Godard-Film ?Die Verachtung? beschäftigen, der teilweise in diesem Haus gedreht wurde.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.04.2000
Das Haus des Schriftstellers Curzio Malaparte auf Capri ist spektakulär und ebenso spektakulär findet "bär" den prächtigen Bild-Band, der nun ganz allein Malapartes Haus in den Mittelpunkt stellt: "ein Designobjekt für sich genommen", mit Fotos des Hauses, einer Biographie des 1933 nach Lipari verbannten Autors, der Dokumentation der Restauration des Hauses, das der Öffentlichkeit noch immer verschlossen ist sowie zahlreichen Texten berühmter Architekten und Architekturhistoriker von Botta bis Eisenmann. Das Vorwort stammt von Tom Wolfe. Nicht zu vergessen bei der Aufzählung, so "bär", die Standbilder aus Godards "Die Verachtung" mit Brigtte Bardot, auf denen sie die berühmte Treppe des Hauses herabsteigt.
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Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen







