Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Michael McDonough (Hrsg.)

Malaparte - Ein Haus wie ich

Cover: Malaparte - Ein Haus wie ich

Knesebeck Verlag, München 2000
ISBN-10 389660063X
ISBN-13 9783896600639
Gebunden, 200 Seiten, 65,45 EUR

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Klappentext

Mit einem Vorwort von Tom Wolfe und Fotografien von Mimmo Jodice. Dieses Buch versammelt Beiträge u.a. von Peter Eisenman, Karl Lagerfeld, Philippe Starck zur schillernden Persönlichkeit Curzio Malapartes, der 1938 seine Casa come me auf einem einsamen Felsvorsprung der Insel Capri errichtete.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 22.07.2000

Ulf Erdmann Ziegler weist zunächst darauf hin, dass es sich bei diesem Band keineswegs um eine ?kritische Geschichte des Hauses? Malaparte handelt, sondern vielmehr um eine ?wuchernde Hommage mit ungewöhnlichen Bildstrecken?. Spannend scheint ihm dabei, dass der Leser - dank eines Computertricks - die ungewöhnliche Entstehung des Hauses nachvollziehen kann. Denn Malaparte hat, wie der Leser erfährt, die ursprünglichen Pläne des Architekten Adalberto Libera während des Baus stetig verändert, bis am Ende ein Gebäude dabei heraus kam, das den Rezensenten an einen ?Prototyp des ICE? mit geländerloser Dachterasse denken lässt. Das Buch gefällt dem Rezensenten darüber hinaus jedoch auch wegen den Informationen zu Malaparte und seiner Zeit sowie den Essays der beiden Architekten Michael McDonough und Arata Isozaki, die sich mit dem Haus als ?Biogramm eines idiosynkratischen Lebens? bzw. dem Godard-Film ?Die Verachtung? beschäftigen, der teilweise in diesem Haus gedreht wurde.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.04.2000

Das Haus des Schriftstellers Curzio Malaparte auf Capri ist spektakulär und ebenso spektakulär findet "bär" den prächtigen Bild-Band, der nun ganz allein Malapartes Haus in den Mittelpunkt stellt: "ein Designobjekt für sich genommen", mit Fotos des Hauses, einer Biographie des 1933 nach Lipari verbannten Autors, der Dokumentation der Restauration des Hauses, das der Öffentlichkeit noch immer verschlossen ist sowie zahlreichen Texten berühmter Architekten und Architekturhistoriker von Botta bis Eisenmann. Das Vorwort stammt von Tom Wolfe. Nicht zu vergessen bei der Aufzählung, so "bär", die Standbilder aus Godards "Die Verachtung" mit Brigtte Bardot, auf denen sie die berühmte Treppe des Hauses herabsteigt.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren