Wie rezensiert man einen Band, der sich offensichtlich sehr ernsthaft und mit dem Anspruch wissenschaftlicher Klassifikation der (als existent vorausgesetzten) Phänomene mit Elfen und Zwergen beschäftigt? Wolfgang Müller, der sich in zahlreichen taz-Kolumnen als Autorität auf dem Gebiet der Elfenkunde (insbesondere in Island) etabliert hat, widmet sich dem Buch mit angemessenem Ernst, vergleicht das Werk wegen seiner langen Entstehungszeit mit dem Grimmschen Wörterbuch und lobt die "Sachkenntnis" der Autorin. Wir erfahren, dass die Zwergenwelt der unseren etwa hundert Jahre hinterher ist und daher keine Ahnung vom Kino hat, und dass man Zwergen in Autos begegnen kann, nur Motorengeräusche hört man keine.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…