Herausgegeben von Frank Stern und Maria Gierlinger. Ludwig Börne (1786 - 1837), der herausragende Denker, Zeitgenosse und Kontrahent Heinrich Heines, ist vielen wohl vor allem durch dessen polemische "Denkschrift" bekannt. Die hier versammelten Beiträge internationaler Wissenschaftler werden der Vielfältigkeit dieses besonderen deutsch-jüdischen Intellektuellen gerecht, dessen radikale und schaftsinnige Publizistik weit üer seine Zeit hinauswies. Beleuchtet werden dabei u. a. die Bedeutung seines Verhältnisses zum Christentum, die Hintergründe seiner Ablehnung Goethes, die Beziehung zu Jeanette Wohl und vor allen das schwierige Verhältnis zwischen Börne und Heine.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…