Bücherschau der Woche
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Klappentext
Aus dem Englischen von Irmela Brender. Die Weite des Himmels ist zugleich Anfang und Ende der Saga um den Clan der Otori. Nun endlich schließt sich der erzählerische Kreis und wir erfahren die Geschichte von Lord Otori Shigeru. Der junge Shigeru, von Geburt an durch seine Erziehung auf seine Rolle als Clanführer vorbereitet, erkennt schnell, dass dem Mittleren Land große Gefahr droht - durch Verrat innerhalb des Clans ebenso wie durch Iida Sadamu von den Tohan. Shigeru muss die Gefahren des Krieges und der Liebe kennenlernen und muss sich bald allein auf seine Klugheit, seine Tapferkeit und sein gutes Herz verlassen. Diese bewahren ihn zwar nicht vor schrecklichen Verlusten und Niederlagen, aber sie helfen ihm doch, mit Anstand und Würde die Unbilden des Schicksals zu ertragen.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2009
Das alles andere als glückliche Ende dieser Fantasy-Saga um den japanischen Otori-Clan kennt die Rezensentin schon. Um so freudiger nimmt Sabine Wienand sich die 750 Seiten der von Lian Hearn nun nachgelegten Vorgeschichte vor. Beim Lesen geht Wienand so manches Licht auf. Wie der Samurai-Krieger Shigeru zum Mann reift, erfährt sie und staunt über ungeahnte Verwandtschaftsverhältnisse oder die Tiefe, die die ein oder andere Andeutung aus den vorangegangenen vier Bänden erhält. Dass die Autorin nach der "langatmigen Laxheit" im letzten Band jetzt außerdem die Zügel anzieht, gefällt Wienand ebenfalls. Anscheinend passt es gut zu Shigerus Diszlipin fordernder kriegerischer Ausbildung. Deren Verlauf, lobt Wienand, wird "meisterlich" erzählt und mit einem schwebenden Klang, in dem das Nichtgesagte mitschwingt.
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