Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.01.2004
Nach Ansicht von Karl Otto Hondrich hebt Gerald Schmickl den alpenländischen Heimatroman in die moderne, globalisierte Welt, und das auf eine überzeugende Art. Die Ingredienzien sind vielfältig: der internationale Skizirkus, Leistungsdruck, ein Reporter, ein "Psycho-Guru". Durch diese Mischung gelinge Schmickl hervorragend, "Gesellschafts- und Zeitdiagnose" in die Spannungskurve. Statt die Moralkeule zu schwingen, bediene sich der Autor leiser Ironie, einer wohlmeinenden Distanz und eines unprätentiösen Stils - zur Freude des Rezensenten.
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