Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Die Zukunft der Menschenrechte
Expo 2000: Visionen für das 21. Jahrhundert. Band 12, Vision: Verständigung zwischen den Kulturen
Klappentext
Herausgegeben von Johan Galtung. Idee, Konzeption und Realisierung von Peter Felixberger. Wie kann die Idee der Menschenrechte im 21. Jahrhundert fortentwickelt werden? Bisher ist die Debatte stark vom westlichen Denken geprägt worden. Doch die Grundrechte des Westens lassen sich nicht einfach auf alle Kulturen übertragen. Johan Galtung fordert, die Menschenrechte so zu ergänzen, dass die elementaren Bedürfnisse auf der ganzen Welt geschützt und gleichzeitig die kulturellen Unterschiede berücksichtigt werden. Fünf internationale Reports über Kämpfe um Menschenrechte in verschiedenen Teilen der Welt ergänzen den Band.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 26.08.2000
Von durchaus unterschiedlicher Qualität sind die zwölf Bände, die für den "lesenden, nachdenklichen, sich sorgenden" Expo-Besucher geschrieben sind, meint Thomas Eckardt. Es geht um die Gestaltung der Zukunft und allgemein ist man sich einig: einiges muss passieren, damit es den Menschen gut gehe auf Erden. Dabei haben dem Rezensenten, dessen Haltung zwischen Ironie und Ernst etwas schwankt, vor allem die Bände 5 (Harrison) und 7 (Lutzenberger und Gottwald) missfallen, weil es ihm da allzu esoterisch und gaia-mäßig hergeht. Dafür lobt er aber die "vier spannendsten Beiträge", nämlich die von Beck (Band 2), Brundtland (Band 9), Galtung (Band 12) und Rötzer (Band 6). Allen vieren widmet er kurze Zusammenfassungen ihrer Argumentation für "nachhaltige Entwicklung", die Offenhaltung des Internets, Vorschläge zur Weltregierung und den "neuen Universalismus" der Chancengleichheit. "Sympathisch ausgestattet" sind die Bände mit vielen Fotos und Tabellen und geben, "vorausgesetzt wir unternehmen endlich was Gescheites", durchaus "Grund zur Hoffnung" für die nächste Generation.
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Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 02.05.2000
Eher „schlicht“ findet Steffen Grimberg die Argumentation dieses Buchs. Er wirft dem Autor „Verschwörungstheorien“ vor und meint, dass Galtungs Auseinandersetzung mit den verschiedenen Kulturen, um deren Annäherung es ihm geht, vor allem in der Problematisierung ihrer unterschiedlichen Bewertung von Menschenrechten „durchweg im Ansatz steckenbleibt“. Als fast „schon wieder amüsant“ empfindet Grimberg gar den antiwestlichen Zungenschlag des Friedensforschers. Dass ihn die Realisierungschancen der von ihm vorgeschlagenen UN-Volksversammlung - statt Vollversammlung - nicht bekümmern, sei schon schlimm genug. Aber vollends lächerlich macht sich Galtung, meint Grimberg, durch seine Thesen zu Deutschland und Europa. Da sieht der Autor nämlich durch Wiedervereinigung und österreichischen EU-Beitritt vor allem „das Kernreich der Habsburger“ in Europa wiederhergestellt. Ein Verriss.
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen







