Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Der Kranich ruft

Chinesische Lieder der ältesten Zeit

Cover: Der Kranich ruft

Elfenbein Verlag, Berlin 2003
ISBN-10 3932245628
ISBN-13 9783932245626
Gebunden, 188 Seiten, 18,00 EUR

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Klappentext

Aus dem Chinesischen übertragen und mit einem Nachwort versehen von Günther Debon. Mit dem "Kanonischen Buch der Lieder" (Schih-ging) beginnt die dreitausendjährige Literatur Chinas, und mit ihr feiert auch die Weltliteratur eine Geburststunde: die des Reimes. Denn mit wenigen Ausnahmen sind die 305 Lieder des "Shih-ging", die dem 10. bis 6. Jahrhundert v. Chr. entstammen, gereimt. Die vorliegende Auswahl enthält aus allen vier Gruppen - den volkstümlichen Liedern "nach Landesart" (Guo-fong), den Kleinen und Großen Festgesängen (Siao-ya und Da-ya) sowie den Hymnen (Sung) - Gedichte, die auch dem deutschen Leser ohne größeren Kommentar und historisch-geografische Vorkenntnisse verständlich sind. 70 der Übersetzungen von Günther Debon erscheinen hier zum ersten Mal.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 31.01.2004

Vertrautes findet sich in geografisch, kulturell und zeitlich fernster Dichtung. Die auch in Europa vertretene Gattung des "Tagelieds", das der Trauer über den Abschied der Liebenden am Morgen Ausdruck gibt, ist schon in der hier versammelten ältesten chinesischen Lieddichtung anzutreffen, schreibt der LL. zeichnende Rezensent. Den Reim gebe es hier sogar als "Weltpremiere". Meist "schmiegsam", ganz selten ein wenig "holprig", findet der Rezensent die Übersetzung von Günther Debon, das Buch sei "bibliophil schön". Was will man mehr?

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