In der Mitte des 19. Jahrhunderts setzte ein, was aus heutiger Sicht als erste Welle der ökonomischen Globalisierung erscheint. Die weltwirtschaftliche Integration erreichte innerhalb nur weniger Jahrzehnte ein Ausmaß, das durchaus an das gegenwärtige Niveau heranreicht und es zum Teil noch immer übertrifft. Cornelius Torp zeigt, wie groß die Herausforderung war, die die Globalisierung für die Gesellschaft und die Politik des Deutschen Kaiserreichs darstellte, als die Außenhandelspolitik in das Zentrum der politischen Auseinandersetzungen rückte und den Handlungsspielraum der Regierung beschränkte. Die Studie verbindet in vorbildlicher Weise ökonomische und historische Analyse, die in ihren Ergebnissen einen neuen, ertragreichen Zugriff auf die Geschichte des deutschen Kaiserreichs bietet.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…