Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Carl Zuckmayer. Der Briefwechsel mit Carl Jacob Burckhardt und Max Frisch

Mit einer Dokumentation: Carl Zuckmayer und Friedrich Dürrenmatt.

Cover: Carl Zuckmayer. Der Briefwechsel mit Carl Jacob Burckhardt und Max Frisch

Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert 2000
ISBN-10 3861102382
ISBN-13 9783861102380
Broschiert, 305 Seiten, 26,59 EUR

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Klappentext

Herausgegeben von Claudia Mertz-Rychner, Gunter Nickel, Walter Obschlager. Die Korrespondenz zwischen Carl Zuckmayer und Carl Jacob Burckhardt erstreckt sich über einen Zeitraum von achtundzwanzig Jahren, die Zeit von 1956 bis 1974. Diese hier edierten Briefe von Carl zu Carl waren mehr als ein Gesprächsersatz, sie boten auch die spielerische Möglichkeit, literarische Formen zu erproben: Naturschilderungen, Hundegeschichten, Portraits, anekdotische Beschreibungen bedeutender Persönlichkeiten - die beiden Freunde wetteiferten miteinander nicht ohne Ehrgeiz. Daneben wurde selbstverständlich auch mancher Blick hinter die Kulissen des literarischen Lebens geworfen. Die Edition wird durch Zuckmayers Briefwechsel mit Max Frisch sowie die Dokumentation "Carl Zuckmayer - Friedrich Dürrenmatt" ergänzt.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 22.07.2000

In dieser Jahrbuchausgabe des „ein wenig in Vergessenheit geratenen“ Zuckmayer sind die Beziehungen des Schriftstellers zu seinen zeitgenössischen Kollegen Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt und Carl J. Burckhardt dokumentiert. Dabei nehme Burckhardt, so Rezensent MZ, eine gewichtige Rolle in der Korrespondenz zwischen den Jahren 1956 und 1974 ein. Eine ungewöhnliche „Aufmerksamkeit und Offenheit“ zeichne den Briefwechsel zwischen diesen zwei „so ungleichen Partnern“, die sich bis ins hohe Alter Alltagsbegebenheiten anvertrauten. Viel reservierter muss wohl das Verhältnis zu den Schreibkollegen Frisch und Dürrenmatt gewesen sein. Eine „hervorragend“ kommentierte Edition, (das Werk von Claudia Mertz-Rychner und Gunther Nickel), wird abschließend in der Rezension hervorgehoben. Die Briefe sind auch im Zuckmayer-jahrbuch, Band 3, Jahrgang 2000, enthalten.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren