Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bruce Begout

Der ParK

Cover: Der ParK

Diaphanes Verlag, Zürich 2011
ISBN-10 3037341742
ISBN-13 9783037341742
Kartoniert, 176 Seiten, 10,00 EUR

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Klappentext

Aus dem Französischen von Franziska Humphreys-Schottmann. Auf einer abgelegenen Privatinsel in der Nähe Borneos hat der russische Unternehmer Kalt mit seinen Millionen und seinem Know-how aus Waffen-, Tourismus- und Vergnügungsindustrie den ultimativen Park errichtet die gigantomanische Vereinigung von allem, was jemals innerhalb einer Einfriedung verwirklicht wurde: Wildgehege und Vergnügungspark, Rummel und Flüchtlingscamp, Reptilienhaus und Altenheim, Konzentrationslager und Technologiepark, Friedhof und Kindergarten, Arboretum und Gefängnis. Nur hundert Besucher pro Tag haben (nach Entrichtung von 15.000 Dollar Eintrittsgeld) das Recht, den ParK zu besuchen. Und keiner kann sich seiner Faszination entziehen...

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Bruce Begout: Der ParK - Leseprobe beim Diaphanes Verlag

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.02.2012

Dieses Buch kommt Alexander Müller gerade recht. In seinem kurzen Roman "Der ParK" erzählt der Franzose Bruce Begout von einer wahren Monstrosität von einem Park, den man in Borneo für 15.000 Dollar besuchen kann, dafür reist man ohne Versicherung. Und laut Müller handelt es sich bei diesem speziellen Park um eine Mischung aus "Disneyland und Treblinka", eine Kammer des Schreckens, die alle Gräuel der Menschheit in sich birgt. Ziemlich wahnwitzig findet der Rezensent dies, der sich geradezu vor Freude die Hände rieb über die provokanten Thesen und "hinterlistigen Schlussfolgerungen", die seiner Ansicht nach kaum jemanden gefallen dürften.

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