Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 23.03.2002
Der mit "CZZ" zeichnende Rezent bespricht in einer Kurzrezension ein Buch, das seiner Ansicht nach überaus nützlich sein könnte. Er stellt fest, dass die Wiener Debatte "Sanierung versus Demolierung" noch in vollem Gange sei, wobei sich die Gemüter unermüdlich erhitzten, weil die einen versuchen, anderen Metropolen gegenüber architektonisch konkurrenzfähig zu bleiben, während die anderen möglichst viel Altes und Gewachsenes bewahren wollten. Nun sei endlich ein "brauchbarer Materialsteinbruch" vorhanden, in dem alles, was sich auf diesem Gebiet seit dem Zweiten Weltkrieg getan hat, zu finden ist und der die Möglichkeit birgt, der historische Kontext könne ein wenig Distanz in die derzeitige Debatte bringen.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…