Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Hans Raimund

Das Raue in mir

Aufsätze zur Literatur und Autobiographisches 1981-2001

Cover: Das Raue in mir

Literaturedition Niederösterreich, St. Pölten 2001
ISBN-10 3901117539
ISBN-13 9783901117534
Gebunden, 200 Seiten, 18,00 EUR

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Klappentext

Vorwort von Erich Hackl. Der Band bringt eine Auswahl von Aufsätzen zur Literatur, welche Hans Raimund zwischen den Jahren 1981 und 2001 geschrieben hat. Texte zu W.H. Auden, Rainer Maria Rilke, Andre Gide, Natalia Ginzburg und vielen anderen. Darüber hinaus bieten die autobiografischen Texte Blicke in das Leben des Lyrikers und Übersetzers.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 13.03.2002

Karl-Markus Gauß nutzt die Gelegenheit der Rezension des Bandes mit Aufsätzen und Essays aus den letzten 20 Jahren für eine grundsätzliche Würdigung Hans Raimunds, den er für einen der "bedeutendsten österreichischen Lyriker" hält. Der Rezensent hält Raimund für maßlos unterschätzt. Mitverantwortlich für diese Außenseiterstellung sei nicht zuletzt Raimunds schonungslose Wahrheitsliebe, die er stets über die charmantere "allgemein akzeptierte Unwahrheit" stelle, schreibt Gauß. Auch im vorliegenden Band fallen ihm "Barschheiten" und "mitleidlose Randbemerkungen" auf, zum Beispiel bei der Beschreibung des letzten Treffens Raimunds mit Fulvio Tomizza - geschrieben anlässlich des Todes Tomizzas! -, die die Leser "erst mal verkraften" müssen. Doch, meint Gauß beeindruckt, was der Autor seinen Lesern zumutet, muss er sich zuerst selbst zugemutet haben. Raimunds Stil beschreibt der Rezensent als schmucklos, auf bildhafte Vergleiche verzichtend, womit er keinerlei "Brillanz" vorspiele, sondern "komprimierte, höchst subjektiv gedeutete Information" biete.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren