Vorwort und herausgegeben von Helmut Rechenberg und Gerald Wiemers. Mit 4 Abbildungen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.02.2002
Als einen "Hort unpolitischer Sachlichkeit vor den Tragödien der Zeit" beschreibt Ulrich Kühne die Protokolle und akademischen Gutachten Werner Heisenbergs, damals Professor für theoretische Physik in Leipzig. Heisenberg beurteile "ohne Rücksicht auf die politischen Überzeugungen oder ethnische Herkunft des Geprüften". Es könne ihm aber nicht entgangen sein, dass Geprüfte "aus rassistischen Gründen Institutsverbot bekamen oder in die Emigration getrieben wurden". Was das bedeutet, mag uns der Rezensent nicht verraten.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…